Sugar Dating in Hamburg fängt oft auf dem Wasser an, an der Reling einer Hafenfähre oder am Elbstrand, und erst danach an einem Tisch. Wer als Frau einen Sugar Daddy in Hamburg sucht oder als Mann ein Sugar Baby in Hamburg kennenlernen will, liest hier, aus welchen Berufen und Hochschulen beide Seiten meist kommen und wie man eine erste Einladung schreibt, die auch ein Regentag nicht platzen lässt. Danach geht es um das erste Treffen und die Viertel für spätere Abende, um Diskretion, wenn einem ein Kollege über den Weg läuft, und um Wochenenden, an denen ein Sugar-Paar die Stadt hinter sich lässt.
Hanseaten erzählen wenig von sich, bis man sie auf ein Schiff bekommt.

Hamburger Sugar Daddys kommen oft vom Hafen, viele Sugar Babys von der Bühne
Wer sich vornimmt, einem Sugar Daddy in Deutschland zu begegnen , landet in Hamburg oft bei Reedern, Schiffsmaklern und Kaffeeimporteuren aus den Kontorhäusern, bei Juristen aus den Kanzleien am Jungfernstieg, Ärzten vom UKE, Verlagsleuten oder Ingenieuren aus dem Flugzeugbau in Finkenwerder. Viele haben ein paar Jahre für ihre Firma in Singapur, Shanghai oder New York gelebt, und geblieben ist ihnen eine gelassene Weltläufigkeit. Ein Sugar Daddy in Hamburg plant ein Wochenende in London so beiläufig wie andere einen Kinoabend, und von seinen Reisen erzählt er erst, wenn man ihn danach fragt.
Unter den Frauen finden sich Studentinnen der Universität rund um den Grindel, der HAW und der Bucerius Law School, angehende Ärztinnen am UKE, junge Leute aus Agenturen und Redaktionen und auffallend viele, die mit Musik und Bühne zu tun haben: Gesangsstudentinnen der Musikhochschule am Harvestehuder Weg, Kunststudentinnen der HFBK, Darstellerinnen aus den Musicaltheatern am Hafen. Manche von ihnen wünschen sich einen Mann, der bei ihrer Premiere in der dritten Reihe sitzt; anderen fehlt ein ruhiger Gegenpol zum Agenturalltag. Etliche beschließen deshalb, sich als Sugar Baby in Deutschland einzutragen , und wer sich als Sugar Baby in Hamburg vorstellt, nennt im Profil oft zuerst das Studienfach oder die Produktion, für die gerade geprobt wird.
Zur Begrüßung gibt man sich beim ersten Sugar Date die Hand; umarmt wird erst, wenn einer von beiden es anbietet. Und ein Kompliment fürs Aussehen wirkt bei der ersten Begegnung schnell zu dick aufgetragen. Eines für den gut gewählten Treffpunkt oder die klug gestellte Frage kommt in dieser Stadt besser an.
Ein erstes Sugar Date, das an Brücke 3 beginnt
Treffpunkt ist Brücke 3 an den Landungsbrücken, an einem Nachmittag, an dem es nicht gerade schüttet. Ihr nehmt die Hafenfähre 62 elbabwärts, stellt euch aufs offene Achterdeck und lasst Fischmarkt, Dockland und das Kreuzfahrtterminal an euch vorbeiziehen. Gesprochen wird gegen den Wind, was die ersten Sätze angenehm kurz hält. Am Museumshafen Övelgönne steigt ihr aus, geht an den alten Schiffen vorbei, und nach ein paar Minuten hat das Sugar Date Sand unter den Füßen.
Am Strand lauft ihr ein Stück elbabwärts, den großen Schiffen entgegen. Stimmt die Chemie, setzt ihr euch in den Sand und wartet, bis gegenüber die Lichter der Containerbrückenangehen; zum Abendessen geht es danach hinauf an die Elbchaussee oder zurück nach Ottensen. Stimmt sie nicht, sorgt in Hamburg oft das Wetter für den Schlusspunkt: Beim nächsten Schauer schlagt ihr die Kragen hoch, bedankt euch für die Fahrt und lasst es bei einem ordentlichen Nachmittag am Fluss.

Bundesweite Zahlen zum Sugar Dating sammelt unsere Studie Land für Land. Und weil ein erstes Treffen anderswo selten auf einer Fähre beginnt, erklären wir auch, wie man mit einem Sugar Daddy in Berlin ausgeht, einem Sugar Daddy in München schreibt und sich mit einem Sugar Daddy in Stuttgart verabredet, vom Landwehrkanal über die Isar bis an den Neckar.
Wohin mit einem Sugar Baby in Hamburg, wenn es Abend wird
Ein festlicher Abend beginnt hier gern mit Musik, in der Elbphilharmonie, in der Laeiszhalle oder in der Staatsoper. Danach zählt vor allem der Weg zum Tisch: Er sollte so kurz sein, dass die Musik noch nachklingt, wenn ihr euch setzt, und nach einem Konzert in der Elbphilharmonie reichen dafür ein paar Minuten zu Fuß durch die HafenCity. Wer es ruhiger und gediegener will, reserviert in Pöseldorf, wo man zwischen weißen Villen auch am Freitag noch die eigene Stimme hört.
Die meisten Abende mit einem Sugar Baby verlaufen allerdings unkomplizierter. Mag sie es lieber draußen und ein bisschen lauter, nehmt ihr euch Ottensen mit seinen alten Fabrikhöfen vor oder die Schanze, wo an warmen Abenden bis spät auf Bänken und Bordsteinen gesessen wird. Und wenn ihr erst nach dem Theater loskommt, findet sich auf der Langen Reihe in St. Georg meist auch nach elf noch ein Tisch.

Zur eigenen Sicherheit trifft man sich die ersten Male dort, wo viele Leute unterwegs sind, und jemand Vertrautes weiß, mit wem man an diesem Abend verabredet ist. Mehr dazu steht auf unserer Seite über sicheres Dating , unter anderem, warum das erste Treffen bei keinem von beiden zu Hause stattfinden sollte.
Im Sommer lässt sich ein Abend um das Wasserlichtkonzert in Planten un Blomen herum planen: erst ein frühes Essen im Karoviertel, dann ein Platz am Parksee, und wenn die Fontänen still sind, ist es bis zur Schanze nicht weit. Im November steht auf dem Heiligengeistfeld der Winterdom, und ein Sugar Date mit Hang zum Rummel endet dann dort statt am Parksee.
„Bei Hochwasser ist der Strand ganz schmal“, sagte er. „Dann rücken wir eben zusammen“, sagte sie.
Mit einem Sugar Daddy in Hamburg ins Gespräch kommen
In die erste Einladung, ob sie vom Sugar Daddy kommt oder an ihn geht, gehört in Hamburg gleich die Schietwetter-Variante. Das kann so klingen: Bei Sonne nehmen wir um vier die 62 nach Övelgönne, bei Regen gehen wir zu Fuß durch den Alten Elbtunnel und wärmen uns danach irgendwo auf. Was davon gilt, entscheidet am Morgen der Himmel. So muss am Tag selbst niemand absagen, und keiner verbringt den Vormittag damit, die Wetter-App zu befragen.
Nicht wenige Sugar Babys haben abends schlicht keine Zeit, weil sie auf einer Bühne stehen, im Musical drüben am Hafen oder bei einem Vorspiel der Musikhochschule. Mit einer Sängerin oder Tänzerin beginnt ein Sugar Date deshalb oft erst nach dem Schlussapplaus, gegen elf, wenn sie Hunger hat und noch nicht schlafen kann. Wer ihr schreibt, fragt am besten zuerst nach ihrem spielfreien Abend und erst dann nach dem Wochenende.

Für alle, deren Abende vergeben sind, bleiben die Vormittage, und für die gibt es den Isemarkt. Mit einem Kaffee in der Hand unter dem Viadukt an den Ständen entlangzugehen ist ein Sugar Date ohne Abendprogramm, bei dem trotzdem genug Zeit zum Reden bleibt. Kennengelernt hat man sich vorher auf einer Plattform mit geprüften Profilen, und dort reichen ein paar Nachrichten, um einen Dienstag oder Freitag festzumachen.
Ein Nicken, ein Moin: Sugar Dating unter Hanseaten
Sugar Dating in Hamburg hat einen Verbündeten in der hanseatischen Art, Bekannte zu grüßen. Läuft man mit seinem Sugar Baby doch einem Kollegen oder einer Nachbarin über den Weg, genügt ein knappes Moin im Vorbeigehen, dazu ein Nicken. Wer dabei nicht stehen bleibt, muss auch niemanden vorstellen.

Schwieriger wird es an Sommerabenden an der Außenalster, wenn Segler und Ruderer auf dem Wasser sind und man von den Stegen der Clubs aus jeden sieht, der am Ufer entlanggeht. Wer mit seinem Sugar Baby lieber ohne Zuschauer spazieren geht, biegt in Winterhude an die Kanäle ab, an den Leinpfad oder an den Osterbekkanal, wo es abends still wird.
Sonntags um sieben steht ihr zusammen auf dem Fischmarkt, und keiner von euch beiden kommt gerade aus dem Bett.
Sugar-Wochenenden zwischen Heide und Nordsee
Ende April beginnt im Alten Land die Obstblüte. Ein Sugar-Paar fährt dann an einem Sonntag mit dem Rad hinter dem Deich zwischen den Obsthöfen hindurch, macht in einem Hofcafé Pause und hat auf dem Rückweg die Elbe neben sich. Im August färbt sich die Lüneburger Heide lila, und eine Wanderung zwischen Wacholder und Heidekraut endet am besten in einem der alten Heidedörfer, wo man über Nacht bleibt.
Lübeck liegt mit dem Regionalexpress keine Stunde entfernt, nah genug für einen Abend in der Altstadt und einen Sonntagmorgen am Strand von Travemünde. Wer mehr Wind will, fährt mit seinem Sugar Baby nach Sylt oder nach St. Peter-Ording, sucht sich einen Strandkorb und lässt das Telefon im Zimmer.
Den Hafengeburtstag im Mai sieht ein eingespieltes Sugar-Paar am besten von einer Barkasse aus. Wenn am Freitagnachmittag die Einlaufparade beginnt, ziehen die Schiffe dicht an euch vorbei, und das Gedränge an den Landungsbrücken bleibt drüben an Land.

Bevor die Fähre ablegt: offene Fragen zum Sugar Dating
Wie finde ich einen Sugar Daddy in Hamburg?
Mit einer ersten Einladung, die den Regen gleich einplant: bei Sonne die Fähre nach Övelgönne, bei Schietwetter der Alte Elbtunnel. Dann muss am Tag selbst niemand absagen. Wenn du abends auf der Bühne stehst, schlag ihm deinen spielfreien Abend vor oder einen Vormittag auf dem Isemarkt. Geschrieben wird am besten auf einer Plattform, die Profile vor dem ersten Kontakt prüft.
Wo trifft man ein Sugar Baby in Hamburg zum ersten Mal?
Auf der Hafenfähre 62: an den Landungsbrücken einsteigen, in Övelgönne aussteigen und am Elbstrand weitergehen. Wenn es funkt, wird daraus ein Abend mit Essen in Ottensen, wenn nicht, bleibt es bei einem Spaziergang am Fluss. Für ein Treffen im Sitzen eignet sich ein Café in Eppendorf oder auf der Langen Reihe in St. Georg.
Ist Sugar Dating in Hamburg diskret genug?
Meistens schon. Wer unterwegs einem Bekannten begegnet, grüßt mit Moin und geht weiter, ohne jemanden vorzustellen. Und für Spaziergänge ohne Publikum sind die Kanäle in Winterhude an Sommerabenden die bessere Wahl als die Außenalster.
Was macht man bei Schietwetter aus einem Sugar Date?
Man geht unter die Elbe: zu Fuß durch den Alten Elbtunnel nach Steinwerder und wieder zurück, danach wärmt man sich in einem Café an den Landungsbrücken auf. Ebenso gut passen die Kunsthalle oder ein Abend auf Kampnagel. Und solange es nur nieselt, bleibt auch der Elbstrand eine Möglichkeit.
„Wenn jemand eine Reise tut, / So kann er was erzählen.“
Matthias Claudius, „Urians Reise um die Welt“